Impressionen aus Pella. Die antike Residenz der Makedonenkönige. Die ionische Architektur spricht Bände über die Kulturzugehörigkeit der Makedonen in der griechischen Welt. Erhaben stehen die Säulen über den Ruinen des antiken Pella. Pella = (griechisch Πέλλα (f. sg.)) ist ein Dorf in der Präfektur Pella in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien in der Region Makedonien in Nordgriechenland. Im Jahr 1991 hatte sie ca. 2400 Einwohner [1]. Zur Zeit Philipps II. und Alexanders des Großen war Pella die Hauptstadt des antiken Makedonien. In byzantinischer und ottomanischer Zeit hieß die Stadt Agioi Apostoloi (Άγιοι Απόστολοι), im slawischen abgewandelt zu Postol (Постол). Seit 1936 trägt Pella wieder den ursprünglichen Namen.
Seit dem Beginn der Grabungen in den 50 er Jahren ist eine Zahl von öffentlichen Gebäuden Pellas freigelegt worden. Vom ehemaligen Stadtgebiet wurde die Agora und die umliegenden Gebäude freigelegt und nördlich davon auf der Akropolis der Palast. Von den Wohnbezirken sind jedoch erst wenige Häuserblöcke, "Insulae", freigelegt worden. Die Grabungsarbeiten dauern noch an. Zu den beeindruckendsten Funden zählen die großflächigen Kieselsteinmosaiken.