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Plutarch - Alexander PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von P.Raftakis   
Samstag, 18. Oktober 2008

Plutarch - Alexander Plutarchs - Alexander / Cäser ist eines, der uns bekannten Werke welche über Alexander dem Großen handeln. Dieses Buch des Biographen Plutarch beschäftigt sich mit den zwei bedeutesten Menschen der Antike: Alexander der Große und Gaius Julius Caesar. Wie der Autor schon zu beginn sagt, sieht er sich nicht als Geschichtsschreiber, sondern als Biograph - und so ist das Buch auch geschrieben. Plutarch beschäftigt sich nicht mit den Taten dieser Männer, sonder mit ihrer Person. Dies gelingt ihm, meines erachtens sehr gut, obwohl der Inhalt des Buches sehr von der damaligen Zeit geprägt ist.

Wir werden hier Fragmente des Buches zitieren und analysieren, um uns ein Bild darüber zu machen, wie Alexander der Große war, von wem er Abstammte und wie er mit seinem Umfeld umging. Weiterhin werden wir durch die Berichte des Plutarchs, die Propagierungen aus F.Y.R.O.M, faktenreich widerlegen können. Beginnen wir  Auf Seite 1 - Absatz 2 :


Auf Seite 1 - Absatz 2: Alexander stammte väterlicherseits durch Karanos von Herakles ab, mütterlicherseits durch Neoptolemos von Aiakos,* dies gilt als sicher bezeugt

Nun, Plutarch berichtet uns also, das Alexanders Vorfahre " Karanos" war ,der wiederum von Herakles abstammte. *Aiakos (mütterlicherseits) war der Großvater des Achill. Der Sohn des Achilles hieß " Neoptolemos". Laut der Sage ließ sich Neoptolemos in Epirus nieder, der Heimat seiner Mutter Olympias - deren Vater ebenfalls den Namen Neoptolemos trug. Schon zu damaligen Zeiten galt dies laut Plutarch als sicher bezeugt!

Auf Seite 5 - Absatz 3:  Jedenfalls schickte Philipp nach dieser Traumerschei­nung den Chairon von Megalopolis nach Delphi und soll von dort ein Orakel erhalten haben. Der Gott befahl ihm, dem Ammon* zu opfern und diesen Gott besonders zu verehren..

Der heilligste Ort im alten Griechenland war das Orakel von Delphi. Aus jedem Winkel der griechischen Welt kamen die Könige und Fürsten um sich hier einen Ratschlag zu holen, oder um den Göttern zu Opfern. AMMON, war der Gottvater Zeus. Der oberste Gott der griechischen Welt. Philipp der Vater Alexanders opferte also den " GRIECHISCHEN " Göttern.

Weiter Auf Seite 5 - Absatz 3: Wird Alexander denn nicht aufhören, mich bei Hera in ein schlechtes Licht zu setzen?....... Philipp, der gerade die Stadt Potidaia erobert hatte, erhielt zur gleichen Zeit drei Bot­schaften: die erste, daß die Illyrer von Parmenion in einer großen Schlacht geschlagen worden seien, die zweite, eines seiner Pferde habe bei den Olympischen Spielen im Pferderennen gesiegt, und die dritte schließ­lich von der Geburt Alexanders

Wie wir weiter sehen können, richteten die Makedonen ihre Gebete an die griechische Götterwelt. Aus welchen Grund sollten sie das tun, wenn sie nicht als Volk der hellenischen Welt angehört hätten? Doch ein weiterer wichtiger Beweis der hellenischen Zugehörigkeit der Makedonen ist , dass nur Griechen an den antiken olympischen Spielen teilnehmen durften! Und da Philipp ,der Vater Alexanders an den olympischen Spielen teilnahm, belegt es, dass sie absolut als Hellenen in der griechischen Welt galten!

Weiter Auf Seite 7 - Absatz 4:  Als dagegen Alexander, der ein guter Läufer war, von den Leuten —aus seiner Umgebung darauf angesprochen wurde, ob er sich am Wettlauf in Olympia beteiligen wolle, antwortete er: »Ja, wenn ich dort Könige zu Geg­nern hätte.«—

Wie schon erwähnt, war nur Griechen die Teinahme an den olympischen Spielen gestattet. Alexander wurde oft das Angebot gemacht an den Spielen teilzunehmen. Wie, wenn Alexander laut der Propaganda aus F.Y.R.O.M,  doch kein Grieche gewesen sein soll?

Weiter Auf Seite 8 - Absatz 5:  Die Stellung und den Titel des Hofmeisters hatte sich Lysimachos angeeignet, ein Mann aus Akarnanien, der im übrigen ziemlich ungebildet war. Aber weil er sich selber Phoinix, den Alexander daher Achill und den Phil­ipp Peleus nannte, stand er in Gunst und hatte die zweite Stelle inne

Der Hofmeister Lysimachos verglich Alexander mit dem griechischen Helden " Achilles " und Philipp als " Peleus " den Vater des Achilles. Und gerade durch diesen Vergleich, erlangte Lysimachos die Gunst des Hofes! Ein direkter Vergleich zu den größten Helden der hellenischen Welt. Wieso wohl, wenn diese doch laut der Propaganda aus F.Y.R.O.M, keine Hellenen gewesen sein sollen?

Letzte Aktualisierung ( Montag, 20. Oktober 2008 )
 
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