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Makedonien News arrow Presse & Artikel arrow Antihellenismus in der Harald Schmidt Show - Die Grenzen sind weit Überschritten
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Antihellenismus in der Harald Schmidt Show - Die Grenzen sind weit Überschritten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von P.Raftakis   
Samstag, 27. Februar 2010
Demütigung einer ganzen Nation- Populismus in seiner niederträchtigsten FormDer antihellenistische Wahn der deutschen Medienwelt kennt keine Grenzen mehr. Nach dem Eklat des Focus welcher mit seiner letzten Montagsausgabe eine ganze Nation ins entsetzen stürzte indem die Redakteure der Zeitschrift die Griechen als Betrüger in der Euro-Familie bezeichneten, ging der deutsche staatliche Fernsehsender ARD einen Schritt weiter.  Man konnte seinen Augen nicht trauen was in der Harald Schmidt Show am vergangen Donnerstagabend auf Kosten jedes einzelnen Griechen weltweit, als „Humor“ dargestellt worden ist.  Reinster Populismus in niederträchtigster Form welcher das Wertempfinden, die nationale Würde, das Nationalempfinden aller Griechen Deutschlands und weit über dessen Grenzen hinaus getroffen hat.
 

Homosexuelle Orgien und Rehhagel

"Um das heutige Griechenland besser zu verstehen muss man weit, weit, weit, weit zurück bis in die Antike…. "So die Moderatorin Katrin Bauerfeind nach einem kollegialen Show Pass von Harald Schmidt , der die antihellenische Hetzorgie im deutschen staatlichen Fernsehsender ARD  somit eröffnete.  Beginnend mit einer Fotomontage von antiker griechischer Keramikkunst, welche eine Homosexuelle Orgie darstellte, erklärte K.Bauerfeind in lehramtlicher Selbstdarstellung den millionen deutschen Zuschauern, dass diese Orgien  indirekte Auswirkungen auf die gesamte europäische Kultur mit sich gezogen haben.

 

 

Populismus in seiner niederträchtigsten FormDie Moderatorin führte die antihellenische Hetzkampagne weiter indem sie einen der bedeutendsten Philosophen Griechenlands (Diogenes) ins lächerliche Zog um ihn als Muppet Figur in einer „Mülltonne“ darzustellen. Sie instrumentalisierte die griechische Geschichte und die Perserkriege (480 v.chr)  indem sie den Zuschauern erklärte, Griechenland hat Europa vor den Persern gerettet und stellte hierbei eine Papkarton Figur des heute amtierenden Revolutionsführers Ahmadineschad als Repräsentation Persiens auf. – Merkwürdige parallele zum antiiranischen Klima der deutschen Außenpolitik? „Nach 2000 Jahren“ – so die Moderatorin, war erst mal „Schicht im Schacht“ und erinnerte somit nicht wenig an den antihellenischen Artikel des Focus der letzten Montagsausgabe mit dem Titel:“ 2000 Jahre Niedergang“.  Als ob das über 1000 Jährige Reich von Byzanz nie existiert hätte und obwohl man vielleicht hierbei dieses Verdrängen noch rechtfertigen könnte, beim Traum eines 1000 Jährigen dritten Reichs, welcher nach sechs Kriegsjahren ausgeträumt war. Doch der Höhepunkt der antihellenischen Orgie im deutschen Fernsehsender ARD sollte noch nicht erreicht worden sein und der Geschmacklosigkeit des Populismus gegen jeden Griechen, konnte man noch eines drauf setzen.

 

Wenn alles versagen sollte, hatte die Moderatorin einen ganz „konstruktiven“  Vorschlag für die EU – Einfach  Griechenland an die „Türkei“ verkaufen! Und sprengte fortfolgend für jeden Griechen den Rahmen des erträglichen – Katrin Bauerfeind klebte erneut einen bearbeiteten Keramikteller im antiken griechischen Stil auf die Pinnwand der Schande, indem zwei Figuren abgebildet waren die Homosexuelle Praktiken vollzogen – Der aktive Part der Darstellung trug ein Oberteil mit der Aufschrift „Turkey“ mit runtergelassenen Hosen und stellte den passiven Part  als  Griechenland, mit der griechischen Nationalflagge in der Hand halten dar. Ein Skandal, eine Unverfrorenheit und eine Demütigung einer ganzen Nation und dies öffentlich für millionen Menschen im deutschen Fernsehen zu sehen.

Populismus in seiner niederträchtigsten FormEine unerträgliche Anspielung und Andeutung die jeden Griechen, nach dem Leid der 400 jährigen osmanischen Besatzung Tränen in die Augen hervorbringt. Nach den Vertreibungen von 1923 in Kleinasien in welcher 1.500.000 Griechen ihre 2500 jährige Heimat verlassen mussten (kleinasiatische Katastrophe), nach den Prognomen in Konstantinopel (Istanbul) von 1955, als über 200.000 Türken eine Hetzjagd auf die Griechen Konstantinopels starteten und  Helfer des Pogroms Häuser mit der Aufschrift „Kein Türke“ versehen hatten, um darauf hinzuweisen, dass diese zur Plünderung offenstanden. Mord, Vergewaltigung und schwerste Misshandlung, u. a. Zwangsbeschneidungen, gingen mit der Zerstörung der Türken einher. Weiterhin zählte man in Istanbul unzählige schwerverletzte Griechen. Von den insgesamt 80 orthodoxen Kirchen in und um Istanbul wurden zwischen 60 bis 72 „mehr oder weniger beschädigt“ bzw. in Brand gesetzt. Zu den beschädigten Gotteshäusern gehörte auch St. Maria welche einst von dem Eroberer Konstantinopels, Mehmed II. seinem griechischen Architekten Christodulos geschenkt worden war. Neben den Kirchen wurden mehr als 30 christliche Schulen in Brand gesetzt. Weiterhin schändete der Mob christliche Friedhöfe, Gebeine der Geistlichkeit, verwüstete rund 3.500 Wohnhäuser, 110 Hotels, 27 Apotheken und 21 Fabriken und mehr als 4.000 bis 5.000 Läden und Geschäfte. Bei den Ausschreitungen gegen die griechischen Minderheiten sah die Polizei untätig zu bzw. duldete sie wohlwollend. Der schnelle Transport der Schläger innerhalb der Stadt wurde mit PKW, Taxis, LKW und Bussen, aber auch mit Dampfern und militärischen Transportmitteln gewährleistet.  Und über die tausende vermissten nach der Invasion Zyperns 1974, wollen wir hier gar nicht erst anfangen!

Stelle man sich mal vor was diese Sendung  für Konsequenzen mit sich ziehen würde, wenn diese Darstellung den aktiven Part als deutschen und den passiven Part als Israeli mit dem Davidstern in der Hand dargestellt hätte! – Herr Schmidt und Frau Bauerfeind sind Sie etwa der Meinung oder Auffassung, dass es in Hinsicht der Menschenwürde, Rechte oder nationaler Empfindsamkeit es hierbei Unterschiede gibt je nach dem um welches Volk es sich hierbei handelt? –  Sie haben am Donnerstagabend jedes einzelne griechische Opfer, türkischer Grausamkeit seit 1923 auf unbeschreibliche Art und Weise beleidigt, verspottet und entwürdigt!

Dieser verantwortungslose Umgang mit den Werten, und Empfindungen griechischer Mitbürger  wird und kann nicht mehr so hingenommen werden.  Makedons. de ruft hiermit alle Griechen der deutschen Diaspora auf, ihre Beschwerdeschreiben in welcher Form auch immer, an die Redaktion von www.makedons.de zu senden. Ob Griechen außerhalb der BRD, intern,- Schreiben auf Griechisch oder in deutscher Sprache –  Makedons.de wird die erforderlichen Schritte einleiten. Die Redaktion von Makedons.de bittet hiermit alle griechischen Mitbürger und Philhellenen um ihre Unterstützung - jedes Schreiben ist von immenser Bedeutung! Teilen Sie das bitte ihrem Umfeld mit - Rufen Sie ihre Bekannten  und oder Verwandten auf, uns per E-Mail oder FAX  zu unterstützen!
 
Στειλτε τις διαμαρτυριες σας στην παρακατω διευθυνση 
 
Fax: 06221 /589211
 
 
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. April 2010 )
 
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